Saft selber machen

Saft Rezepte – Saft selber machen

Wer auf regionales und vor allem auch saisonales Obst und Gemüse setzt kann Säfte preiswert selber machen. Ein weiterer Vorteil von selbst gemachten Säften ist auch die volle Kontrolle über die Zutaten. Wir wissen was wir zu Saft verarbeiten, welche Qualität es hat, wie reif eine Frucht war, ehe wir sie zu Saft verarbeitet haben und wir wissen eben auch, was nicht im Saft ist (Konservierungsstoffe, Zucker, Farbstoffe).

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu Hause schnell und einfach leckeren Saft herzustellen. Nicht jdes Obst und Gemüse ist für jede Art der Saftherstellung gleichermaßen gut geeignet. So haben weiche Früchte wie Bananen und auch Erdbeeren im Zentrifugalentsafter nichts verloren, zu gering wäre die Saftausbeute. Und Blattgemüse und auch Gras entsaftet man besser in einem Slow Juicer oder man nutzt einen Mixer.

Beliebte Säfte in Deutschland

  • Apfelsaft
  • Orangensaft
  • Multi-Vitaminsaft
  • Traubensaft
  • Ananassaft
  • Grapefruitsaft
  • Kirschaft
  • Karottensaft

Saft selber machen – Vier Möglichkeiten im Vergleich

Zentrifugalentsafter

Dieser ist wohl der gebräuchlichste Entsafter. Früchte werden durch einen Einfüllstützen auf ein kleines Schneidwerk geschoben, dieses verarbeitet zum Beispiel Karotten zu ganz vielen kleinen Karottenteilen. Diese werden nun durch die Zentrifugalkraft und ein Sieb in Fruchtfleisch und Saft getrennt. Der Saft landet in einem Saftbehälter, das übrig Fruchtfleisch, Tester genannt, im Tresterauffangbehälter.

Zitruspresse

Orangen und Zitronen können auch mit einem Zentrifugalentsafter oder durch das Kaltentsaften entsaftet werden. Allerdings gibt es auch die spezielle Zitruspresse, mit der es leicht gelingt, Orangensaft selbst zu pressen. Und bei besonders einfachen Modellen der Zitruspresse kommst du dabei sogar ohne Strom aus.

Kaltentsaften

Beim Kaltentsaften wird auf ein langsam drehendes Mahlwerk gesetzt. So setzt weder Wärme aber auch nicht übermäßig viel Sauerstoff den Vitaminen zu, die Ausbeute an gesunden Nährstoffen im Saft ist also höher. Beim Kaltentsaften wird es auch nicht so laut, wie beim Einsatz eines Zentrifugalentsafter. Für einen Kaltentsafter hört man auch die Bezeichnung Saftpresse oder auch Slow Juicer (langsamer Entsafter).

Das Kaltentsaften ist besonders schonend.

Dampfentsafter

Beim Dampfentsaften geht es meist um größere Mengen von Obst und Gemüse. Es geht beim Dampfentsaften nicht nur darum, Saft zu gewinnen, sondern auch darum, diesen Saft länger haltbar zu machen. Wie der Name schon sagt, wir der Saft beim Dampfentsaften über Saft gewonnen. Wer viele Äpfel oder auch Birnen aus dem eigenen Garten zu Saft verarbeiten möchte, der eben nicht sofort oder zeitnah getrunken werden kann, sollte einen Dampfentsafter einsetzen.

 

Warum Säfte gesund sind

Es gibt die Empfehlung jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Aber nicht jeder schafft das so ohne weiteres und so sind gerade Gemüsesäfte eine gute Möglichkeit, um einen Teil dieser Portionen an gesunden Essen durch gesundes Trinken zu ersetzen. Gerade beim Zentrifugalentsafter, bei dem ja eine große Menge an Trester anfällt, erhält man zwar nicht alle gesunden Inhaltsstoffe auch im Saft, dadurch, dass man aber auch eine größere Menge Saft trinken kann, gleicht sich das auch wieder etwas aus. Ich schaffe zum Beispiel problemlos ein großes Glas Karottensaft zu trinken (400 ml), dies würde 400 Gramm Karotten entsprechen, die ich wenn auch nur als Suppe schaffen würde.

Ist Saft trinken genauso gesund wie Obst und Gemüse essen?

33 Liter Fruchtsaft trinkt jeder Deutsche im Schnitt im Jahr. Da wir Deutschen aber eigentlich zu wenig Obst und Gemüse essen, stellt sich natürlich die Frage, ob es genauso gesund ist, Saft zu trinken.

Bei Gemüsesaft kannst Du nicht viel verkehrt machen, da darf es auch mal ein Gläschen mehr sein. Bei Obstsaft hingegen (das gilt auch für Orangensaft und dem so beliebten Apfelsaft) musst du hingegen aufpassen. Denn ein 0,2 Liter Glas Apfelsaft entspricht bereits zwei Portionen Obst. Klingt zwar gesund, aber es sind eben auch zwei Portionen Fruchtzucker. Gerade Obstsäfte haben recht viel Kalorien, eben durch den Fruchtzucker.